• Auf dem richtigen Weg

    fuer mich fuer alle1Trotz Coronakrise und hohen Einsatzzahlen befindet sich die Feuerwehr der Stadt Nideggen auf dem richtigen Weg. Zwischen dem 01.03.2020 und dem 01.08.2020 konnte die Feuerwehr der Stadt Nideggen in allen Löschgruppen neue Mitglieder gewinnen. Das zeigt, dass die Tätigkeit in unserem Ehrenamt wieder mehr Akzeptanz bekommt. Die Feuerwehr der Stadt Nideggen ist durch ihren hohen technischen Standard, sowie ihrer Ausstattung für die Einsatzkräfte, offensichtlich eine gute Adresse. Zwar hat die Coronakrise uns jetzt fast drei Monate blockiert, aber trotzdem fanden insgesamt 14! Männer und Frauen den Weg in die Feuerwehr. Das sollte eigentlich ein Signal sein, dass alle Führungskräfte um Wehrleiter Karl-Heinz Latz gute Arbeit leisten. Insbesondere, weil die Führungskräfte auch auf die Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigungen verzichteten und stattdessen den Rat darum baten eine in etwa gleiche Summe allen Feuerwehrkameraden zur Verfügung zu stellen. Hiervon wurden zum Beispiel Polo Shirts, Mützen, Sweat Shirts, Hemden, Krawatten, Stühle für Unterrichtsräume und einige Dinge mehr beschafft. Investitionen die allen Angehörigen der Feuerwehr zugutekamen, Einsatzabteilung, Unterstützungsabteilung, Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr. Diese Maßnahme wird dieses Jahr auslaufen und neu beantragt werden. Auch die kontinuierliche Beschaffung von Ausrüstung sowie deren Modernisierung macht das Ehrenamt interessant. Alle neuen Mitglieder konnten beispielsweise am Tag ihrer Aufnahme komplett eingekleidet werden und standen der Einsatzabteilung sofort zur Verfügung, das ist ein hohes Motivationspotenzial. Bis zum 5. August 2020, 19:44 standen 225 Einsätze in der Jahresstatistik 2020, eine enorme Belastung der Einsatzabteilung. Auch in finanzieller Sicht ist die Belastung für die Stadt Nideggen hoch, je mehr Einsätze, desto höher die Kosten, auch wenn die Feuerwehr der Stadt Nideggen aus rein ehrenamtlichen Einsatzkräften besteht, Fahrzeuge verbrauchen Kraftstoff, Schläuche müssen ausgetauscht werden, Atemschutzgeräte müssen zur Wartung. Hier hat die Stadt Nideggen eine gute Basis und sorgt dafür, dass die Mitglieder der Einsatzabteilung sich größtenteils nur um die Einsätze und den Übungsdienst kümmern müssen. Alles andere, wie die zahlreichen Wartungsarbeiten, Werkstattfahrten und viele Verwaltungsaufgaben, werden für die ehrenamtlichen Angehörigen mittlerweile durch die Stadtverwaltung erledigt.

     
  • Waldbrandgefahr

    844 Image 1In den nächsten Tagen ist weiter mit hohen Temperaturen zu rechnen, die Waldbrandgefahr wird dadurch wieder steigen. In diesem Jahr sind unsere Wälder durch die Corona-Pandemie bedingt sehr gut besucht. Für viele Menschen entfallen Fernreisen und es zieht sie wieder in unsere heimischen Urlaubsgebiete.

     

    Helfen Sie den Ausbruch von Bränden zu vermeiden!

     

    Verhaltenshinweise:

    •  Unterlassen Sie einfach alles was den Ausbruch von Bränden begünstigen könnte.
    • Im Wald herrscht absolutes verbot für offenes Feuer, auch Grill oder Lagerfeuer.
    • Ggf. sind Betretungsverbote oder behördlich erlassene Verbote zu beachten.
    • Im Wald herrscht Rauchverbot, auch beim Durchqueren von Waldgebieten mit dem Fahrzeug, keine Kippen aus dem Fenster werfen.
    • Kein betrieb von Fahrzeugen oder Maschinen im Wald.
    • Parkende Fahrzeuge können mit ihrem heißen Katalysator Brände verursachen.
    • Glasscherben können Brände verursachen.
     
  • Warntag 2020

    550x550.pm1.bgFFFFFFAm 10. September 2020 wird pünktlich um 11.00 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten, wie Radio, Fernsehen, sozialen Medien, der Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln durchgeführt.
     
    Auf Grundlage eines Beschlusses der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu stärken. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.
     
    Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt. Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertretern gemeinsam vor.
     
    Zuständig sind auf Bundesebene das BBK, auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.
     
    Weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite zum bundesweiten Warntag: https://warnung-der-bevoelkerung.de/
     
  • Traueranzeige

     37 Bild BF Kreuz Die Feuerwehr der Stadt Nideggen trauert um ihren langjährigen Feuerwehrkameraden

    Matthias Schlepütz

    Ehrenabteilung
    Matthias Schlepütz war seit 1950 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.
    Wir werden Matthias Schlepütz stets in guter Erinnerung behalten.
     
  • Traueranzeige

    37 Bild BF Kreuz
    Die Feuerwehr der Stadt Nideggen trauert um ihren langjährigen Feuerwehrkameraden

    Paul Josef Dohmen

    Ehrenabteilung
     
    Paul Josef Dohmen war von 1963 bis 1992 Mitglied in der Einsatzabteilung Freiwillige Feuerwehr Nideggen und von 1972 bis 1992 Löschgruppenführer der Löschgruppe Wollersheim.
    Wir werden Paul Josef Dohmen stets in guter Erinnerung behalten.
     
     
  • Waldbrandgefahr wird immer größer

    WhatsApp Image 2020 05 31 at 15.15.08Wegen der anhaltenden Trockenheit hat die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) erneut vor der zunehmenden Waldbrandgefahr gewarnt. Vor allem im Westen, in der Mitte und in Teilen Nord- und Ostdeutschlands gebe es starke Niederschlagsdefizite, sagte der vfdb-Waldbrandexperte, Branddirektor Dr. Ulrich Cimolino. „Auch die bisherigen Prognosen geben keinen Anlass zur Entwarnung“, so Cimolino weiter. „Nennenswerte Niederschläge sind nach Erkenntnissen der Meteorologen höchstens vereinzelt zu erwarten. Stattdessen muss in den kommenden Wochen mit zunehmender Sonneneinstrahlung gerechnet werden. Die Gefahr wird immer größer.“

    Immer gefährlicher werde die Lage dadurch, dass die Vegetation nach den Sturm- und Trockenschäden nun auf weiten Flächen auch durch Borkenkäferbefall vorgeschädigt sei. Mittlerweile greife der Borkenkäfer immer mehr auch bisher noch gesunde Bestände an. Cimolino sprach sich eindringlich für mehr vorbeugenden Waldbrandschutz aus. Dazu gehöre die Wegeunterhaltung ebenso wie die Wiederherstellung verfallener Wege, die Vorbereitung und Unterhaltung von Schneisen sowie Entnahmestellen für Löschwasser. Zugleich bekräftigte der Experte seine Forderung, den Bewuchs von Nadelmonokulturen hin zu mehr Mischwäldern zu steuern: „Allerdings müssen wir auch akzeptieren, wenn das an einigen Stellen nicht oder nur sehr langfristig geht.“

    Erneut regte Cimolino zudem eine noch engere Zusammenarbeit von Forstwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie Feuerwehren an. Insgesamt gebe es auf allen Ebenen zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung erheblichen Forschungsbedarf. Er begrüßte die Initiative der Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, insgesamt 22 Forschungs- und Modellvorhaben zum Thema Waldbrände bundesweit in einem Volumen von insgesamt rund 11,3 Millionen Euro zu fördern.

    Unterdessen sprach sich vfdb-Generalsekretär Dr. Dirk Oberhagemann in einer Anhörung des niedersächsischen Landtages dafür aus, wegen der länderübergreifenden Problemlage bundesweit anwendbare Konzepte gegen Wald- und Moorbrände zu erarbeiten. Der vorbeugende Waldbrandschutz liegt in Deutschland in der Zuständigkeit der Bundesländer und ist in den Landeswaldgesetzen formuliert. Auch sollten nach den Worten Oberhagemanns europäische Erfahrungen berücksichtigt werden, wie z.B. die georeferenzierte Lufterkundung, um eine Handlungsfähigkeit zu verbessern.

    Vegetationsbrandsituation Deutschland 2020 - aktuelle Einschätzung der vfdb (Stand 05.06.2020)


     
  • Neue Sirenen in Rath

    2992993673In den letzten Tagen wurden in Nideggen-Rath wieder zwei neue Sirene montiert. Bis 1993 unterhielt der Bund für Zivilschutz ein Sirenennetz mit 80.000 Standorten. Das schien nach dem Ende des Kalten Krieges jedoch nicht mehr nötig. Deshalb bot er den Gemeinden das Sirenensystem zur Übernahme an.

    Doch die Kosten für die Instandhaltung und das Betreiben der alten Anlagen waren für viele ohnehin klamme Kommunen zu hoch. In der Folge wurden die meisten der Warnanlagen von den Dächern geschraubt. Mit ihnen ging oft auch die zugehörige Infrastruktur verloren: Warnämter und Sirenensteuernetze wurden demontiert, die Feuerwehren setzten auf die stille Alamierung über Funkmeldeempfänger. Seitdem hat sich im Katastrophenschutz viel getan. Die Städte warnen mit Apps direkt auf dem Smartphone, und sogenannte "Black-Sites" können bei Bedarf online gestellt werden. Allerdings Sirenen sind vor allem nachts unschlagbar. Kein System kann dann so effektiv warnen wie sie. Das Handy hingegen nehmen viele nicht mit ins Schlafzimmer oder machen es nachts aus."

    Als problematisch gilt zudem, dass vor allem ältere Menschen am Handy scheitern könnten. In einem Viertel der Städte in NRW fehlen trotzdem die Sirenen. Darum bleibt der Feuerwehr dort derzeit nichts anderes übrig, als im Gefahrenfall "im Feuerwehrauto durch die Straßen zu fahren und Lautsprecherdurchsagen zu machen". Im Ernstfall bindet das Kräfte. Großfeuer, Hochwasser, Zugunfälle oder Orkane können plötzlich und jederzeit auftreten, im Ernstfall muss schnell reagiert werden. Nun unternehmen die Kommunen größte Anstrengungen, um das altmodisch wirkende, aber hocheffektive Sirenenwarnsystem wieder flächendeckend zu installieren. Zumal seit dem 1. Januar 2016 die Kommunen gesetzlich für die Warnung der Bevölkerung verantwortlich sind. Zuvor war diese Aufgabe nicht ausdrücklich erwähnt, weil sie als Teil der allgemeinen Aufgaben der Gemeinden und Kreise im Brandschutz beziehungsweise bei Großschadensereignissen gesehen wurde. Mit dem neuen Gesetz ist die Zuständigkeit nun ausdrücklich klargestellt worden. Wie die Bewohner der Ortschaften Wollersheim, Embken, Muldenau, Berg und Abenden sicherlich bereits mitbekommen haben heulen bei einigen Einsätzen der Feuerwehr, wie bis in die achtziger Jahre, wieder die Sirenen. Immer mehr Gemeinden setzen wieder verstärkt auf die Sirene als Warninstrument für Bürger oder als Alarmierungsmittel für Feuerwehrkräfte. Gerade in ländlichen Gebieten sind die Sirenen zur Alarmierung der Aktiven eigentlich unverzichtbar. Die Funkausleuchtung ist nicht überall gegeben. Gerade in manchen Tälern oder an steilen Hängen lösen die Meldeempfänger nicht zuverlässig aus. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die akustische Wahrnehmbarkeit der Funkmeldeempfänger. Sobald Rasenmäher, Heckenschere, Laubbläser, Hochdruckreiniger oder sonstige laute Maschinen oder Geräte benutzt werden, fällt der Alarm des Funkmeldeempfängers dem Gehörschutz oder dem Umgebungslärm zum Opfer. Auch sei der Vibrationsalarm in der Arbeitskleidung oft nicht spürbar. Auch die Mobiltelefone werden zur Alarmierung der Feuerwehr genutzt. Oft kommt es aber vor das die Geräteakkus leer sind oder die Geräte, besonders Nachts ausgeschaltet werden, die Apps auf den Smartphones melden sich rund um die Uhr.

    Unsere Erfahrung zeigt auch dass, wenn die Sirene zum Einsatz ruft, der eine oder andere zum Einsatz erscheint, der bei einem stillen Alarm vielleicht nicht gekommen wäre. Die laute Alarmierung der Feuerwehrangehörigen im ländlichen Raum wird auch in der Bevölkerung überwiegend positiv wahrgenommen und fördert somit das Ansehen der Institution, die Bevölkerung darf ruhig mitbekommen, dass wir regelmäßig Einsätze haben. Leider ist die Bereitschaft der Bürger, sich ehrenamtlich in der Feuerwehr zu engagieren nicht mehr besonders groß, und somit haben auch wir Personalprobleme. Das wenige Personal, das uns zur Verfügung steht, muss die Alarmierung mitbekommen um die Gefahrenabwehr vornehmen zu können. Das Sirenennetz wird auf alle Ortschaften in der Stadt Nideggen ausgebaut.

    Wichtig ist, die Sirenen heulen nicht bei jedem Einsatz. Heulen die Sirenen heißt das fast immer - Menschenleben in Gefahr - und hier zu helfen und möglichst zu retten hat für uns allerhöchste Priorität. Sirenensignale und Standorte 

     
  • Termine und Covid 19

    IMG 5920Seit Freitag, dem 13. März ruhen alle Aktivitäten der Feuerwehr Nideggen die nicht unbedingt notwendig sind. So findet keine Ausbildung mehr statt, keine Lehrgänge und Seminare auf Kreisebene sowie auf Landesebene. Lediglich unaufschiebbare dinge die zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen werden durchgeführt. Auch die Aktivitäten der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind bis zu den Sommerferien ausgesetzt. Inwieweit der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird sich vermutlich ende Mai entscheiden. Über die Aufnahme der anderen Aktivitäten wird nach den Sommerferien neu entschieden.
     
  • Zu lautes Martinshorn ?

    So ist die Rechtslage.

    Mal ist es die zu laute Sirene, die die Feuerwehr zum Einsatz ruft, ein anderes Mal das Signalhorn des Löschfahrzeugs, das manche Menschen auf die Palme bringt und wütende Briefe, E-Mails oder Postings in den sozialen Netzwerken schreiben lässt. Hat die Feuerwehr eigentlich die Wahl, ob sie laut oder leise ohne Horn zum Einsatzort fährt? Die Frage ist schnell zu beantworten: Nein. Feuerwehrautos auf dem Weg zu dringenden Einsätzen müssten laut Gesetz eigentlich immer das Martinshorn anschalten. Nur so sei das Recht gesichert, schneller oder zum Beispiel über rote Ampeln oder bei rechts vor links zuerst fahren zu dürfen. Zwar haben die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Katastrophenschutz und Zoll Sonderrechte, wenn sie zur Erfüllung ihrer hoheitlichen Aufgaben unterwegs sind und es schnell gehen muss, in Anspruch nehmen dürfen sie die aber nur in Verbindung von Blaulicht und Horn. Genau geregelt ist dies in den beiden Paragraphen 35 (Sonderrechte) und 38 (Wegerechte) in der Straßenverkehrsordnung.

    Sollte etwa ein Löschfahrzeug ohne Einsatzhorn über eine rote Ampel und in einen Unfall verwickelt werden, kann der Fahrer des Einsatzfahrzeugs dafür verantwortlich gemacht werden. Denn die Straßenverkehrsordnung erlaubt auch ihm nicht, ohne jegliche Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer durch die Straßen zu rasen. „Selbst bei einer Fahrt mit dem Martinshorn muss er sich stets davon überzeugen, dass andere Autofahrer ihn wahrgenommen haben und vorbeilassen werden“, urteilte etwa das Oberlandesgericht Jena (Aktenzeichen 4 U 259/05). Schaltet der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges das Martinshorn nicht ein und wird dadurch ein Unfall verursacht, ist der Feuerwehrmann der Schuldige.

    Trotzdem gibt es wenige Ausnahmen, in denen Feuerwehr und Rettungsdienst auf das Einsatzhorn verzichten: Wenn es im Rettungswagen der Zustand des Patienten erforderlich macht oder bei Alarmierungen zu Einsätzen, bei denen sich Menschen das Leben nehmen wollen. Damit die ohnehin schon verzweifelte Person nicht noch zusätzlich in Panik gerät.

    Es gibt klare Regeln, wann die Feuerwehr Blaulicht und Martinshorn einsetzen darf. Da geht es oft um Menschenleben und immer um die Abwendung höchster Gefahr. Jeder, der einmal in einer Notsituation schnelle Hilfe benötigte, weiß das zu schätzen. Die Helfer müssen so schnell wie möglich an den Einsatzort kommen, um Menschen zu retten, Feuer zu löschen und Gefahren abzuwehren. Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Es geht allein darum, den Einsatzort sicher und schnell zu erreichen, um Hilfe leisten zu können.


     
  • Corona

    Ratschläge kann man hier nicht finden und Blödsinn wird schon genug verbreitet. In der aktuellen Lage haben auch die Feuerwehren eine besondere Verantwortung, zum einen gilt es, unsere Einsatzbereitschaft zur Sicherstellung des Schutzes unserer Städte und Gemeinden uneingeschränkt zu erhalten, zum anderen haben auch wir den Auftrag, die Verbreitung des als „CORONA-VIRUS“ bekannten Erregers SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Bis auf Weiteres werden alle vorgeplanten Veranstaltungen unserer Feuerwehren, auch Übungsdienste ausgesetzt. Ausgenommen von dieser Maßnahme sind selbstverständlich alle Einsätze sowie alle für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendigen Tätigkeiten, wie Tankvorgänge, notwendige Reparaturen, Hauptuntersuchungen von Feuerwehrfahrzeugen usw.. Weiterhin ausgenommen sind von dieser Regelung Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einem Einsatzgeschehen. Die beschlossenen Maßnahmen dienen der Sicherstellung der ständigen Einsatzbereitschaft der Feuerwehren. Im Zuge dessen weisen wir darauf hin, dass alle Kameradinnen und Kameraden schon heute einmal mehr zur unbedingten Einhaltung der gängigen Hygieneregeln angehalten sind. Wer sich krank fühlt, oder Urlaub etc. in einem der Risikogebiete gemacht hat, muss darüber hinaus dem Einsatzdienst fernbleiben. 

    Besonders zu erwähnen ist das die Jahresdienstversammlung der Feuerwehr Stadt Nideggen am 16.05.2020, diesjährig ersatzlos gestrichen wird. Ebenfalls bereits abgesagt wurde auch das Feuerwehrfest der Löschgruppe Berg am 31.05.2020.Die Vorbereitungen für beide Veranstaltungen müssten jetzt beginnen und können unter den gegebenen Umständen nicht durchgeführt werden.

    Seriöse Infos zur aktuellen Situation kann man hier finden :

    Homepage Stadt Nideggen

    Homepage Kreis Düren

    Update 21.03.2020 - Eine umfassende Linksammlung zum Thema gibts hier :

    Informationssammlung zum Thema CoVid-19