Corona ist nun einmal ansteckend, und somit ein Problem für die angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren. Während die Berufsfeuerwehren ihre Wachen abschirmen und ihr Personal zu Kontaktbeschränkungen auffordern können, gehen die Freiwilligen Feuerwehrangehörigen zumeist ihren Berufen nach. Unvermeidbar ist der Kontakt im Dienst, auch wenn die Fahrzeugbesatzungen ausgedünnt wurden, Hygienemaßnahmen in den Gerätehäusern umgesetzt wurden, so könnte ein infizierter die Kameraden einer ganzen Löschgruppe dazu zwingen sich in Quarantäne zu begeben. An Einsatzstellen besteht oft sowieso ein hohes Infektionsrisiko. Körperflüssigkeiten wie Blut, Urin, Speichel können bei Verkehrsunfällen oder Unterstützungseinsätzen für den Rettungsdienst Infektionsgefahren sein. Aber auch die Fäkalien beim Auspumpen von Kellern bringen Probleme mit. Daher wurde die Impfung von angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren frühzeitig gefordert. Nun ist es im Kreis Düren so weit und die impfung der angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren von Heimbach bis Titz läuft an. “Die stets gefahren geprägte Arbeit der Feuerwehr ist von hervorzuhebender Systemrelevanz und das Rückgrat der Gefahrenabwehr in Deutschland. Insbesondere im Bereich des Rettungsdienstes, des Krankentransports und der technischen Hilfe lässt sich trotz persönlicher Schutzausrüstung und konkreter Einsatzkonzepte der direkte Kontakt mit Menschen nicht verhindern. Darüber hinaus ist die Feuerwehr tragende Säule bei einer Vielzahl weiterer Aufgaben, wie vielerorts dem Aufbau von Impfzentren”, erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Es geht hier nicht darum, sich vorzudrängeln oder jemanden beiseite zu stoßen. Es geht hier auch um das Ehrenamt, das ja bei jeder Jahresdienstversammlung so gelobt wird. Nach einigem hin und her, laufen die Impfmaßnahmen jetzt an, auch das bedeutet einen Logistischen Kraftakt, und letztendlich können auch nicht alle gleichzeitig geimpft werden, auch hier müssen Entscheidungen getroffen werden, wer wann einen Termin erhält.